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+++ 20.12.2017 Berufsberatung Frau Haller 9.00 bis 13.00 Uhr +++
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Jeder muss selbst auf seinen Körper schauen …

    Am 14. und 15.04.2015 fanden in den 7. und 8. Klassen Informationsstunden zur Sucht- und Drogenproblematik statt. Dazu hatte sich die Schule kompetente Unterstützung vom Diakonischen Kompetenzzentrum für Suchtfragen geholt. In Gruppen zu je 10 Schülern wurde über legale und illegale Drogen gesprochen. Ehemalige Betroffene stellten ihre Erfahrungen und ihre Leiden dar.

    Die Droge Nummer 1 in Deutschland ist Nikotin. 140 000 Menschen sterben jährlich durch das Rauchen. Nikotin ist ein hochgradig abhängig machendes Suchtmittel. Je früher der Konsum beginnt, desto schwieriger ist der Entzug, erfuhren die Schüler in der Veranstaltung. Gefolgt wird Tabak vom Alkohol. In Deutschland sterben 80 000 Menschen jährlich an Missbrauch. Aber auch illegale Drogen sind in unserer Region beschaffbar. Crystal, Heroin, Cannabis, … und andere Substanzen schaden dem Körper. Absterben von Nervenzellen, Appetitlosigkeit, fehlendes Hunger- und Durstgefühl bringen den Organismus schnell aus dem Gleichgewicht. Scheinbare Lösungen von Problemen erweisen sich schnell als Sackgasse, von denen nur Kriminelle profitieren.

    Die Schüler schauten sehr nachdenklich. Der oder die eine oder andere senkte verlegen den Kopf. Probiert hatten schon viele einiges. Aber die Langzeitwirkungen und die Konsequenzen zu sehen, von Betroffenen erzählt zu bekommen und mit der Rauschbrille, sie simuliert ca. 0,8 Promille Blutalkohol, live die Veränderungen zu erleben, machte betroffen.

    Suchtgefahren lauern an vielen anderen Stellen. Handysucht, Schnüffelsüchte, einige Essstörungen tragen Suchtcharakter, so Magersucht oder Adipositas, Spielsucht, Medikamentensucht, Abhängigkeiten von Pilzen und Pflanzen. Durch diese Suchtkrankheiten werden jährlich 1 500 Menschenleben ausgelöscht.

    Die Oberschule Pausa hat in getrennten Veranstaltungen die Schüler sowie die Eltern der 7. und 8. Klassen mit diesen brisanten Problemen vertraut gemacht. Persönliche Stärke gegen vermeintliche Verlockungen ist gefragt. Schule und Elternhaus müssen bei diesen Themen vertrauensvoll zusammenarbeiten. Bleibt die Frage offen, woher haben manche Jugendliche Zigaretten, Alkohol oder anderes? Verkaufen darf es ihnen niemand!