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Erster Tag der Regiowoche

    Am Sonntag konnten wir anlässlich unserer Regiowoche Schüler aus dem tschechischen Vodnany begrüßen. Gemeinsam mit ihnen arbeiten unsere Neuner an dem Projekt „Jugendliche zwischen Diktatur und Demokratie – ein Vergleich über Ländergrenzen“. Die tschechischen Gäste wohnen bei Gasteltern. Im April erfolgt dann der Gegenbesuch in Vodnany. Auf dem Programm stehen neben der Arbeit in der Schule Exkursionen nach Dresden, Buchenwald und Weimar sowie gemeinsame sportliche Aktivitäten im Zeulenrodaer Waikiki und in unserer Schulturnhalle. Unterstützt wird das Projekt von der Agrargenossenschaft Weidagrund, die die tschechischen Schüler kostenlos in der Schulspeisung mittags verpflegen, Frau Ziegenhagen von der Gärtnerei Zauche und Frau Wermig, die künstlerisch mit den Schülern arbeitet. Nicht zu vergessen sind die vielen Aktivitäten der Eltern der Klasse 9 und die aufwändige Organisation sowie Vorbereitung durch die Geschichtslehrerin Frau Steppan gemeinsam mit den tschechischen Kollegen.

    Am Freitag werden die Ergebnisse der Arbeit im Ratssaal präsentiert.

    Nicht nur in der Klasse 9 ist viel los. Alle Klassenstufen sind an der Regiowoche, einem Projekt zum fächerverbindenden Unterricht, den der sächsische Lehrplan verbindlich vorschreibt, eingebunden. In der 5. Klasse wird ein Kalender mit regionalen Motiven erstellt. Dazu besuchen die Schüler das Schloss in Mühltroff, das Schloss in Leubnitz und führen in Pausa eine Stadtrallye durch. In der Klasse 6 wird ein klingender Adventskalender erstellt. Dabei lernen die Kinder vogtländische Weihnachtsbräuche kennen und produzieren mit dem SAEK (Sächsischer Ausbildungs- und Erprobungskanal) Plauen gemeinsam eine CD. Diese wird dann rechtzeitig zum Advent fertig sein und allen Schülern, Eltern sowie Großelternals singender, klingender Adventskalender zur Verfügung stehen. Wie „nebenbei“ wird noch das Plauener Theater besucht und die Kinder lernen die Arbeit der „richtigen“ Künstler kennen. In der Klasse 7 führt Frau Knoche, Praxisberaterin an unserer Schule, die Potentialanalyse mit den Schüler durch. Eine Woche dreht sich alles um „Meine Zukunft in der Region“. Betriebsbesichtigungen, Vorträge und praktische Arbeit rund um den Beruf stehen dabei im Mittelpunkt. Ein herzlicher Dank gilt allen Betrieben, die den Achtklässlern einen Einblick ermöglichen. In den 8. Klassen dreht sich alles um „Nachhaltig und umweltbewusst leben“. Die Woche startete mit einem „Müllfrühstück“, einem  herzhaften und leckeren Frühstück. Beachtlich war der Müll, der bei dieser Alltäglichkeit entsteht … Weiter ging es mit einer Exkursion in die Biogasanlage Ranspach, dem Versuch des eigenen Upcycling von gebrauchten Gegenständen aus dem Müll. Ebenfalls dazu gehört eine Safari in das Pöllwitzer Moor am Donnerstag und der soziale Tag am Freitag.

    Die 10. Klassen beschäftigen sich mit dem Thema „Menschen in unserer Heimatregion – Handwerk und mittelständische Betriebe“. Dazu drehen die Schüler selbständig eigene Filme, führen Interviews und legen eine schriftliche Dokumentation an. Bei Fragen und technischen Problemen stehen ihnen Konsultationstermine in der Schule zur Verfügung.  Der Start in die Regiowoche beginnt mit einer Fahrt zum MDR in Leipzig, bei der die Schüler professionelle Journalistentätigkeit und Medienarbeit hautnah erleben können. Unterstützt wurde die Filmarbeit mit einem Geschenk der Sparkasse Vogtland, 5 Laptops für die Arbeit der Schüler.