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+++ 20.12.2017 Berufsberatung Frau Haller 9.00 bis 13.00 Uhr +++
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Drogensucht – kein Tabuthema an Pausaer Schule

    Am Donnerstag, dem 26.10.2017, begann der Unterricht in der 1./2. bzw. 3./4. Stunde für die Klassen 7a/b einmal nicht in gewohnter Art und Weise und mit den ihnen bekannten Lehrern. Stuhlkreise waren in zwei Zimmern aufgestellt, die Klassen wurden jeweils in zwei Gruppen aufgeteilt und vor jeder Gruppe standen zwei Referenten – aus den Suchtberatungsstellen des Diakonischen Beratungszentrums Vogtland gGmbH. Drogenprävention – so das aktuelle Thema, die Erwartung an das, was nun kommt, sehr unterschiedlich.

    Über die allgemeine Klärung des Begriffes Sucht mit seinen vielen Facetten kam man zu den legalen und illegalen Drogen. Und auch wenn es in Deutschland ein Jugendschutzgesetz gibt – in fast jedem Haushalt stehen alkoholische Getränke, Schnaps, Wein, Bier, …, gibt es Raucher, die Zigaretten unbeaufsichtigt liegen lassen – und an die Kinder, wissentlich oder auch nicht, gelangen können. Bei nicht wenigen Schülern kam ein „kenne ich, habe ich schon probiert“ zum Ausdruck. Christian, ein ehemaliger Alkoholiker, der mit seiner Aussage „Bei mir war es dann täglich ein Kasten Bier …“ die Schüler verblüffte. Er erklärte sehr deutlich und eindringlich aber auch die Folgen und wie schwer es ist, eingefahrene Wege zu verlassen.

    Die andere Gruppe, jeweils im Wechsel, erfuhr viel Wissenswertes über illegale Drogen. Begriffserklärungen, Aussehen – aber auch die Gefährlichkeit im Umgang mit ihnen machten einmal mehr deutlich – fast jeder kann heute, überall, auch ohne Wissen in die Drogenfalle tappen. Auch hier war der „Erlebnisbericht“ von Peter sehr erschreckend.

    Zwei sehr informative Stunden für die Schüler, in denen sie auch ihr Wissen einbringen sollten und konnten, in denen sie über die Gefahren mit jeder Art von „Droge“ und „Sucht“ erfuhren, in denen sie mit „Alkoholbrillen“ testen konnten, wie es sich anfühlt, mit einer bestimmten Promillezahl unterwegs zu sein!

    Danke an die vier Mitarbeiter der Beratungsstelle, die durch ihre Anschaulichkeit doch teilweise recht nachdenkliche, erschrockene, informierte Kinder zurückließen und auch denen, die schon in dessen Alter oder jünger meinen, Bier, Schnaps, Zigaretten sind cool, Folgen für Gesundheit und Lebensweg aufzeigen konnten.

    Uta Scheufler