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Kultusminister in der Oberschule Pausa zu Besuch

     

    Kultusminister in der Oberschule Pausa zu Besuch                  

     

    Die Pressemitteilung des Freistaates Sachsen vom 19.06.2019 lautete: „Kultusminister Christian Piwarz wird am Donnerstag (20. Juni) die Grund- und Oberschule Pausa besuchen und einen Fördermittelbescheid von rund 207.315 Euro überreichen. Mit dem Geld soll die Heizungsanlage erneuert werden. Unter anderem ist der Einbau eines Pelletkessels, Pelletlagers und eines gasgesteuerten Brennwertkessels geplant.“

    Eine kleine Sensation bahnte sich an, auf die jede Menge Vorbereitungen und Absprachen folgten. Kaffee kochen, Gäste einladen, Tischdecken bügeln, Getränke kaufen, Zimmer einräumen (und aufräumen?),…DER Minister kommt!

    Die Presse meldete im Nachgang: Die Fördermittel an Pausa-Mühltroffs Bürgermeister Jonny Ansorge (CDU) zu übergeben, das war schnell erledigt. Sich die Probleme der Schüler und Lehrer der Pausaer Oberschule anzuhören, nahm für Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) erheblich mehr Zeit in Anspruch. Denn den Pausaern brennt so einiges auf der Seele.

    Zum Beispiel, dass auch Schüler aus Thüringen nach Pausa an die Schule wollen. Die Schule macht sich dafür stark, denn um die Schülerzahlen wird seit Jahren gekämpft.

    Elternratsvorsitzende Susi Jung erinnerte an die Situation vor zwei Jahren. Monatelang kämpften sie für eine Ausnahmeregelung. Ein anderes Problem: der Schülertransport. Man wünsche sich einen kurzen Draht, um kinderfreundliche Lösungen zu finden.

    Dass die Schultoiletten für Jungen in einem untragbaren Zustand seien, bemängelten die Schüler. Piwarz machte sich selbst ein Bild davon. Eine Sanierung sei geplant, versprach Ansorge, jedoch habe der Brandschutz Vorrang. Sorgen haben auch die Lehrer. Uta Scheufler sprach die ungleiche Bezahlung von Lehrern am Gymnasium sowie Grund- und Oberschule an, womit Lehrer für Gymnasien leichter zu finden seien und an Grundschulen und Oberschulen Lehrerstellen unbesetzt blieben und dass es ein Problem sei im ländlichen Raum, mit den Kindern etwa ein Theater zu besuchen. Der Minister versprach, dass Lösungen auf dem Weg seien.

    Wir danken allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben und hoffen, dass der Minister, der nach eigenen Angaben vor ca. 15 Jahren hier schon einmal „geschmiert“ habe, eines Tages wieder in unsere Stadt kommt.