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+++ 20.12.2017 Berufsberatung Frau Haller 9.00 bis 13.00 Uhr +++
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Regiowoche der 7.Klassen

    Eine Schulwoche der anderen Art erlebten die Schülerinnen und Schüler der 7.Klassen der OS Pausa.

    Auch wenn die Berufswahl noch eine ganze Weile auf sich warten lässt, so war doch ein erstes Hineinschnuppern in einige Unternehmen, ein erstes Kennenlernen von Bedingungen und Kriterien für die Aufnahme eines bestimmten Berufes, Wissen über bestimmte Berufsfelder und die Potenzialanalyse schon ein erster Meilenstein für den zukünftigen beruflichen Werdegang.

    Bei Besichtigungen der Firma Stolfig und Car Makeup , in der Vorträgen der WBS und der Firma Roth sowie Stadtrundgängen konnten die Mädchen und Jungen viel Wissenswertes z.B. über die Arbeit von Industriemechanikern, Kfz-Mechatronikern, Werkzeugmachern, Altenpflegern, Logopäden u. a.  erfahren und viele sie interessierende Fragen stellen. Vielen Dank den Damen und Herren, die mit viel Geduld und Verständnis den Schülern alles erklärten und den Muttis, die den Lehrern helfend zur Seite standen.

    Im Ergebnis dieser Erkundungen entstanden Plakate.

    Hauptanliegen aber war die Potentialanalyse, in der Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen der Schüler bei den verschiedensten Aufgabenstellungen ermittelt werden sollten. In Einzel- aber auch Gruppenarbeit mussten z.B. eine Murmelbahn aus Papier und ein Haus aus Knete und Trinkhalmen gebaut, Servietten gefaltet, eine „Erfindung“ vorgestellt, Kräutersalz hergestellt und viele andere Aufgaben gelöst werden. Manch einer merkte sehr schnell, dass nur mit Lautstärke, ohne Plan und Absprachen, die Aufgaben nicht zu lösen waren, dass scheinbar leichte Aufgaben doch nicht so leicht waren, dass Kreativität und Fingerfertigkeit genauso wichtig sind wie Planen und Beobachten, dass jeder seine individuellen Stärken einsetzen muss, um eine Aufgabe zum Gelingen zu bringen.

    Am Freitag stand dann noch der „soziale Tag“ an, an dem jeder Schüler in einem selbst ausgewählten Unternehmen arbeiten sollte, um schon ein erstes Mal in den Arbeitsalltag hineinzuschnuppern. Ob bei Bauunternehmen, im Kindergarten, beim Frisör, in der Landwirtschaft, im Türen- und Fensterbau..., jeder Schüler hatte eine Arbeitsstelle gefunden.

    Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen schon ein erster Schritt in den Wunschberuf, vielleicht aber merkt man auch, dass das nicht der Idealwunsch bleiben wird. Eine Erfahrung für den weiteren Lebensweg ist es auf jeden Fall.